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Buchvorstellung Heilung aus der Tiefe des Seins
Auszüge aus der Buchvorstellung Heilung aus der Tiefe des Seins von Christine Kähn in der Thalia Buchhandlung in Ingolstadt am 23. April 2009.
Das Jahr 2000 brachte für mich eine totale Veränderung. Ich werde jenen Tag in diesem Sommer nie vergessen, an dem Agilus, mein geistiger Führer mit einer unvorstellbaren Heftigkeit in mein Leben eintrat. Es war das bis jetzt einschneidenste Erlebnis meines Erdendaseins, es brachte aber auch die größten Veränderungen meines Seins mit sich. Agilus kam in mein bewusstes Gesichtsfeld, stellte alles bisher bekannte auf den Kopf und konfrontierte mich mit einer Liebe, die mich fast umwarf.
Wer ist Agilus?
Er ist ein Geistwesen, jenseits von Raum und Zeit und Jenseits unserer Bewusstseinsebene. In seiner Grenzenlosigkeit ist er ein Teil des Ganzen und zugleich das Ganze selbst. Er ist ein klarer, reiner Geist, integriert in die kosmische Allmacht. Er ist mit Worten schwer erfassbar, da das menschliche Denken die Größe dieser kosmischen Kraft kaum verstehen kann. Agilus, ein Name für etwas Unvorstellbares, hat sich für mich personifiziert um mir den Umgang mit ihm zu ermöglichen.. Er ist mein geistiger Führer, der mich auf all meinen irdischen Wegen und somit all meinen Inkarnationen begleitet hat. Schon beim ersten Dialog mit ihm verspürte ich eine tiefe Vertrautheit, eine geistige Liebe, die in mir neue Aspekte des Glückes entstehen ließen. Durch viele Gespräche und teilweise harte Zeiten der Bewusstmachung entstand zusätzlich eine solide Basis der gegenseitigen Zuneigung und Achtung Er ist in meinen Gedankengängen immer präsent, er ist mein bester Freund und ständiger Begleiter. So ist Agilus heute ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, integriert in meine geistige Arbeit sowie in meinen gesamten Alltag.
Ich lege in meinen Behandlungen einen sehr großen Wert darauf, dass die Menschen einen intensiven, besser gesagt innigen Kontakt zu ihrem Geistführer aufbauen. Ich helfe den Menschen, diesen Kontakt in ihr Leben einzubauen und den Umgang zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Es bedarf einiger Zeit, bis Mensch und Geistführer den bewussten Kontakt miteinander pflegen können. Je mehr Liebe sie füreinander produzieren, desto mehr gewinnt die Allgemeinheit dadurch. Mensch und Geistführer haben ein geistiges Band, über das sie kommunizieren. Je stärker die Verbindung zu ihm ist, desto leichter lebt sich der Mensch.
Zwei meiner ersten Fragen, die ich an Agilus stellte, waren Darf ich dich um eine Umarmung bitten? Wie lernt man die Sprache der Gefühle?
Darauf meinte Agilus
Unsere Liebe ist frei von menschlichen Gebärden. Meine Umarmung und deine Umarmung gleichen einem Windhauch des Glücks. Unsere Gedanken streicheln unsere Seelen. Meine Hände, existent nur in der Vorstellungskraft deines Geistes, berühren dein Herz mit der Liebe meines Herzens. So existiert auch jener Hauch dieser Berührung nur im Netzwerk unserer Gedanken.
Zu meiner zweiten Frage meinte Agilus
Die Sprache der Gefühle ist ohne Worte, es sind Gedanken im Frequenzbereich der Liebe, es sind Empfindungen, welche die Tiefe deiner Seele berühren, unbefleckt von jeglicher Denkweise und unfähig, den Kern deiner Verletzbarkeit zu treffen.
Die Entstehung meines 2. Buches nahm 3 Jahre in Anspruch. Aufgrund meiner Haupttätigkeit als Heilerin kann ich nur zeitlich begrenzt schreiben. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass keine einzige Stunde langweilig oder belastend von mir empfunden wurde. Prinzipiell wird mir das meiste von Agilus diktiert. Dabei handelt es sich um ein Art von Hellhörigkeit. Ich nehme die Gedanken meines Geistführers auf und setze sie mit Hilfe meiner Intuition in Worte um.
Die Zeit als Spiegel der Vergangenheit gab mir den Impuls, mit dem Schreiben dieses Buches zu beginnen. Von Agilus erhielt ich die Freude, die Gelassenheit und die Kraft mit auf den Weg. Mit seiner Hilfe, mit der Unterstützung vieler geistiger Wesen und mit der Gnade Gottes ist dieses zweite Werk entstanden. Schreiben ist für mich das Fenster meiner Wahrnehmung. Schreiben bedeutet für mich, den Platz in der Ewigkeit gefunden zu haben. Wenn ich schreibe, ist Agilus mein Sprachrohr, er ist meine Gedanken, er ist mein geistiger Körper. Wenn ich schreibe, ist das für mich das Loslassen meiner Grobstofflichkeit, es ist ein Rückzug in meine geistige Heimat.
Der Schwerpunkt meines zweiten Buches liegt hauptsächlich im Erklären meiner bisherigen Heilarbeit. Geistiges Heilen bedeutet, die Stimme der Liebe in das kranke System zu bringen. Viele Krankheiten entstehen durch einen Mangel an göttlichem Licht und innerer Harmonie. Daraus ergibt sich ein Ungleichgewicht der Energiezentren und daraus wiederum entsteht eine Disharmonie des Körpers, die von uns als Krankheit wahrgenommen wird. Die Aufzeichnungen meines Buches beinhalten über vierzig Fallbeispiele aus meiner täglichen Arbeit, persönliche Botschaften und intensive Gesprächen mit Agilus und der geistigen Welt, viele Begebenheiten aus meinem Leben und vielen Fragen, die mit Hilfe von Agilus beantwortet wurden. Ich gebe den Menschen Hilfestellung zum Heilen ihrer Seele, erkenne die Hintergründe und die Ursachen ihrer Krankheiten und Probleme und löse mit Hilfe von Agilus und der geistigen Welt und der Erkenntnis meiner Klienten die geistigen Grundlagen ihrer Krankheiten und Probleme auf. Parallel dazu bringe ich die Energiezentren in Gleichklang und zeige dem Interessierten die Wichtigkeit eines optimalen Energieflusses und erkläre detailliert meine gesamte Energiearbeit. Diese Beispiele zeigen den Weg einer Seele und die sich daraus ergebenden Disharmonien des Körpers. Viele Möglichkeiten der Heilung und der Problemverbesserung werden beschrieben.
Agilus leitet den Leser durch das intuitive Erkennen der eigenen Wahrheit in die Tiefe der Selbstheilung und öffnet somit eine Tür ins Paradies. Eine ganze Reihe von Veränderungen werden nicht zuletzt über die Erkenntnis des Verstandes in Gang gesetzt. Viele von Agilus und der geistigen Welt beantworteten Fragen lassen die Welt des Geistes in neuer Klarheit und Selbstverständlichkeit erscheinen.
Über meine innere Stimme werden und wurden unzählige Texte und Lebensweisheiten von Agilus vermittelt. Zur Auflockerung dieses Buches wurde ein Teil davon zwischen die einzelnen Abschnitte eingefügt. Sie eignen sich sehr gut für Meditationen oder ganz einfach nur zur Entspannung von Körper, Geist und Seele. Tauchen Sie für kurze Zeit in die Schwingungen des Glücks ein und genießen sie jene Worte die Agilus mir in einem unserer vielen Frankreichaufenthalte überbrachte.
Glück ist schwer in Worte zu fassen, Glück ist wie eine Insel im Meer, getragen von der Euphorie des Augenblick, Glück, mein Kind, ist der Zustand der Seele, Glück sind die kleinen Geschehnisse, welche die Welt verändern, Glück, mein Herz, liegt in der Dualität unserer Gefühle, Glück bist du, Glück bin ich, der Schmied unseres Glückes sind wir beide. Dein Agilus
Mein Buch beschreibt auf den ersten Seiten viele Grundbegriffe der Spiritualität und die genaue Arbeitsweise meiner Energiearbeit. Ich habe einige davon herausgegriffen, um einen kleine Einblick zu geben.
Was ist Spiritualität?
Die Spiritualität ist der Grundwesenszug des Menschen. In ihr findet er seine Entstehungsgeschichte und jene Wurzeln, nach denen alle Religionen immer gesucht haben. Die Spiritualität hat nichts mit der Schwerfälligkeit der Materie zu tun, sie ist der geistige Zustand aller energetischen und geistigen Wesen. Selbst Energie konnte nur entstehen, weil Spiritualität schon vorhanden war. Sie braucht keine Gedankenkraft, sie ist das absolute Urvertrauen in sich selbst.
Was ist Energie?
Sie ist eine Grundsubstanz des Seins und des Lebens, ohne die man nicht existieren kann. Sie ist physikalisch und gefühlsmäßig erfahrbar und immer mit einer bestimmten Bewusstseinsform verbunden. Dadurch können wir sehen, hören fühlen oder spüren und erhalten unsere Intuition und unsere Erkenntnisse. So wird unsere Wahrnehmung gestärkt und wir können die Fülle des Lebens erfahren.
Was bedeutet heilen?
Heilen bedeutet, mit der Wahrheit des innerersten Kernes in Verbindung zu treten. Wir dürfen uns wieder daran erinnern, wer wir sind. Wir können unser inneres Licht wieder zum Leuchten bringen und wir dürfen mit der göttlichen Einheit wieder verschmelzen. So tragen wir Gottes Licht in uns und auch nach außen. Beim Heilen findet ein Austausch von Energien statt. Dadurch setzen sich energetische Vorgänge in Bewegung.
Wie kann man die Göttlichkeit beschreiben?
Sie ist für mich ein geistiger Zustand, der in der immerwährenden Gnade der Liebe existiert und weder Gut noch Böse kennt. Sie ist die Unvorstellbarkeit in sich, weil unsere Welt nur über erklärbare Begriffe beschreiben werden kann. Gott selbst, ich bezeichne ihn gerne als den Geist der Wahrheit, ist die Quintessenz aller rationaler oder irrationaler Möglichkeiten, aller integrierbarer Gesetzmäßigkeiten und jeglicher möglicher Gedankenkraft des schöpferischen Zustandes.
Die wahre Göttlichkeit hat nichts mit der Vorstellungskraft der Menschen, mit komplizierten Denkmodellen oder mit logisch erfassten Synchronitäten zu tun. Sie ist im Urzustand erhalten geblieben. Sie bedarf keine Art von Weiterentwicklung, weil die Genialität des geistigen Zustandes, die kosmische Allmacht, mit allen in ihr enthaltenen Eventualitäten nicht übertroffen werden kann. Die Göttlichkeit bedarf keiner Veränderungen, keines sich selbst Erkennens. Dieser Zustand hat keine Veränderbarkeiten, die wahre Göttlichkeit kann sich nicht vergrößern. Der Name Ganzheitlichkeit sagt es doch schon. Die Gesamtheit trägt den kompletten Vorgang in sich
Der Verstand des Menschen schuf in seiner Vorstellungskraft ein Bild Gottes, das in seiner Handlungsweise dem Mensch gleich ist. Dieser von den Menschen erschaffene Gott ist wie eine Marionette, die Fäden der Manipulation bewegen seinen imaginären Zustand. Nein, diesen Gott gibt es nicht, dieser Gott ist wie ein Schattenspiel, veränderbar durch die Laune dessen, was Schöpfung nicht sein sollte Die Veränderung in der Veränderung.
Der spirituelle Weitblick der Menschen bedarf heute der Denkweise eines Gottes, der die Verformung der menschlichen Gedanken abgelegt hat. So ist dieser Gott die Realität des Seins als immerwährender Zustand und nicht als personifizierte Gottheit.
Was ist eine Seele?
Die Seelen sind jene Anteile der Göttlichkeit, die im Laufe der Zeit in die Veränderung gegangen sind. bzw. von der dunklen Seite in die Veränderung gebracht worden sind. Aufgrund ihrer Inkarnationen in der Materie verfingen sie sich mit der Zeit in der Grobstofflichkeit, luden sich Belastungen auf und gerieten dadurch auf eine niedere Schwingungsebene. Durch diese Veränderung ihrer Energie konnten sie nicht mehr in die Göttlichkeit zurückkehren, weil sich nur gleichgelagerte Energie anziehen kann. Die ursprüngliche Aufgabe der Seele war, einen Informationsaustausch zwischen der geistigen Welt und der Welt der Grobstofflichkeit zu erhalten. In den uns bekannten Zeiten im Paradies reisten die Seelen von einer Welt zur anderen Welt. Die symbolische Darstellung des Apfels, den Eva aß, der Schlange und den Fall der Engel zeigt uns die entwickelnde Negativität in der Welt des Geistes. Sie brachte der Seele jene Belastungen, die sie energetisch verändert hat.
Hören wir uns an, wie Agilus auf seine Art und Weise die Seele beschreibt
Wenn eine Seele ihre Reise in die Materie antritt, verändert sie ihr Bewusstsein, sie verändert die Wahrnehmung und sie verändert das Kleid ihrer Gedanken. Eine Seele besteht aus dem Bewusstsein ihres Schöpfers, eine Seele ist wie eine Wolke, greifbar in ihrer Ungreifbarkeit, existent im Augenblick und wandelbar wie der Stoff aus dem die Träume geschaffen werden. Eine Seele ist nicht jener fester Gegenstand, den sie in der Materie bewohnt (der Mensch), eine Seele ist ein in sich veränderbarer Energiepegel, ein ständig sich in Bewegung befindliches Netzwerk kosmischen Bewusstseins. Eine Seele schwingt in der jeweiligen Entwicklungsstufe ihrer Selbst. Eine Seele unterliegt dem Glauben ihrer Erfahrungswerte und den Tendierungen ihres Vorstellungsvermögens.
Agilus
Wie ich schon sagte, ist mein Haupttätigkeit die Heilarbeit. Dazu habe ich zwei Beispiele ausgewählt.
Die erste Behandlung erzählt von einem achtjährigen Mädchen, das eine ausgeprägte Distanzlosigkeit zeigte. Dadurch entstanden häufig große Reibungspunkte, da Helga ihre Grenzen nicht erkannte.
Die Arbeit mit Kindern fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, da ihre Wahrnehmungen und Äußerungen denen von Erwachsenen in nichts nachstehen. Das zeigt, dass es keine Kinder oder Erwachsenenseelen gibt, die Seele bewohnt nur den entsprechenden Körper. Sie ist ein mehr oder weniger ausgeprägtes Individuum, das seine Verhaltensweisen dem Alter des Menschen anpasst.
Helga lebt in einer Familie mit zwei Brüdern. Sie hat zwei feste Freundinnen. Wir baten gedanklich die vier Seelen zu uns in den Raum. Nach Rücksprache mit den Seelen legte ich um jede einen Schutz aus Licht. Dieser Schutz stellte für Helga symbolisch die Intimsphäre ihrer Brüder und ihrer Freundinnen dar. Helga bekam ebenfalls eine Schutzwand, denn auch sie hat Grenzen, die sie setzen muss bzw. die von den anderen beachtet werden müssen. Sie konnte diese Schutzwand mit beiden Händen erfühlen. So hatte das Kinde eine feste Vorstellung, dass man die Grenze des anderen wahren muss.
In ihren Wesensstern ließ ich verschiedene Gefühle einfließen, die Helga unterstützen sollten. Ich empfand die Beschreibung dieser Gefühle besonders originell. Die Fröhlichkeit sah sie als springenden Ball, die göttliche Liebe war ein rotes Herz, die Feinfühligkeit empfand sie als streichelnde Hände, das Einfühlungsvermögen und die Achtsamkeit waren einzelne Buchstaben. Um den Wesensstern legte ich noch eine Schutzwand aus göttlichem Licht. Mutter und Kind sahen ihr Verbindungsband, es war hell und gespannt. Ich bat um göttliche Liebe und gab sie auf das Band. Die beiden sandten diese Liebe von Herz zu Herz. Ihre Gesichter verrieten mir die Freude darüber.
Der nächste Schritt sollte Helgas Sinne schärfen. Ich aktivierte Augen, Ohren, Nase, Mund und Haut. Beim Betrachten ihrer Aura konnte Helga jede einzelne Schicht in einer anderen Farbe erkennen. Das Mädchen sah mich an und meint Deine Aura leuchtet wie ein Christbaum.
Über die Autorin: Christine Kähn lebt und arbeitet in Ingolstadt. Sie führt zusammen mit ihrem Ehemann die Lernpraxis Agilus (www.lernpaxis-agilus.de)
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