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Durchsage von Erzengel Raphael vom 01.09.2011 PDF Drucken E-Mail
Arbeiten mit Licht

01.09.2011 – Erzengel Raphael

Gott zum Gruße meine Lieben.
Gott zum Gruße.
Die Suche nach der Wahrheit, nach der Wahrhaftigkeit, nach der eigenen Wahrheit, der globalen
Wahrheit, der intergalaktischen Wahrheit, der bedingungslosen Liebe, die dann erst wirken kann,
wenn ihr die Wahrheit gefunden habt, ist eines der schwersten und zentralen Themen einer jeden
eurer Inkarnation.
Gerade jetzt in dieser Zeit, in der ihr lebt, in der Informationen aus unterschiedlichsten Quellen von
unterschiedlichsten Absendern, auf eure Systeme hernieder prasseln, ist das Finden der eigenen
Wahrheit ein ganz wichtiger Punkt.
Ihr müsst euch immer wieder vergegenwärtigen, wie Informationen zu Stande kommen. Die am
wenigsten beeinflusste Information ist die emotionale Wahrnehmung, die hauptsächlich über das
dritte Chakra in euer System dringt. Sie vibriert von der Informationsquelle im Prinzip mehr oder
weniger ungefiltert direkt auf euer System. Alle Informationen, die in euer Universum eindringen,
die von Menschen gemacht werden, können niemals neutral sein. Jeder Mensch hat seine eigenen
Betrachtungsweisen, seine eigenen Schwerpunkte in seinen Ansichten, seine eigenen
Lernprogramme, seine eigenen „Filme“ die ablaufen und die er zu kontrollieren versucht. Und so
wie ein jeder Mensch seine eigenen Wahrheiten sucht, ist er in seiner intellektuellen Wahrnehmung
geprägt von dem, was ihm wichtig erscheint. Wichtige Sätze hört er ganz aufmerksam, Dinge die
ihm weniger gefallen hört er entweder gar nicht oder verdrängt sie sofort wieder oder sorgt auf
Grund unterschiedlicher Mechanismen in seinem Gehirn dafür, dass Fakten die er nicht so klasse,
toll, prickelnd, interessant findet, schnell wieder in Vergessenheit geraten.
Denkt einfach mal darüber nach wie es ist, wenn ihr euch in die Vergangenheit dieser Inkarnation
zurück erinnert: Die angenehmen, schönen, tollen Erlebnisse sind präsent, die unangenehmen
geraten zunehmend in Vergessenheit. Ihre Erinnerung verblasst und ihr tut euch schwer, genau
wieder in diese Zeit zurück zu gehen und diese Erinnerungen zu aktivieren. Nach dem gleichen
Muster laufen Informationen ab, die z.B. Journalisten, also Menschen die für Zeitungen, für Radio
und Fernsehen arbeiten, aufnehmen und dann versuchen an euch weiter zu geben. Je nachdem wie
ihre Interessenslage ist, nehmen sie bestimmte Informationen zur Kenntnis, andere werden einfach
verdrängt, übergangen, für unwichtig gehalten und nicht erwähnt. Und so bekommt ihr immer,
wenn ihr von einem Menschen eine Information bekommt, eine gefilterte, eine vorsortierte
Information.
Wenn ihr auf Menschen trefft, die euch was verkaufen wollen – egal ob ein Auto, ein Seminar, ein
Buch oder eine Meinung – dann sind sie über ihr Gehirn natürlich erst recht darauf trainiert, die
Vorzüge und positiven Eigenschaften dieses Produktes das sie euch ans Herz legen, zu präsentieren.
Sie haben diese Präsenz, sie wissen sofort um ihre Güte und sind möglicherweise sogar rhetorisch
geschult, um euch bewusst zu überzeugen. Also macht euch als erstes klar: Es gibt Menschen, die
bewusst darauf aus sind, euch eine Information zu präsentieren und euch mit dieser Information zu
überzeugen und es gibt Menschen, die durchaus bemüht sind um allergrößte Neutralität, um
allergrößte Wahrhaftigkeit und trotzdem unterliegen sie den Mechanismen des Planeten Erde, in
dem sie bestimmte Dinge außer Acht lassen, vergessen, nicht beachten.
Genau hier ist der Punkt, an dem ihr für euch einsetzen müsst. Es ist immer wieder wichtig, euch
darauf hinzuweisen, dass die Grundlage jeder Entscheidung sein sollte, aus der Neutralität der
Zentrierung in dem Herzchakra eine Information zu betrachten und dann, nachdem ihr sie mit allem
abgewogen habt, was euch an Informationen zur Verfügung steht, zu einer Entscheidung zu
kommen und diese dann konsequent umzusetzen.
Seid euch gewiss, es wird euch niemals gelingen, solange ihr inkarniert seid, alle für und wider
einer jeglichen Situation hundertprozentig präsent zu haben. Seid einfach damit vertraut, gewöhnt
euch daran, dass alle Entscheidungen die ihr trefft, nur auf den Informationen beruhen können, die
ihr in diesem jetzigen Moment wo ihr die Entscheidung trefft, habt, dass ihr also bei allem
Bemühen um Neutralität immer noch Gefahr lauft, dass irgendwelche Dinge nicht bedacht, nicht
beachtet werden. Es ist nicht schlimm, es ist einfach so, es gehört zu eurem Wachstumsprozess, es
gehört zu eurem Lernprozess, auch Entscheidungen in kleinen Schritten zu tun, möglicherweise fest
zu stellen, dass sie revidiert werden müssen, dass sie verändert werden müssen, dass
Entscheidungen Korrekturen bedürfen – das ist der normale Lauf der Dinge!
Wer versucht, keine Entscheidungen zu treffen, um damit der möglichen Fehlerquelle aus dem
Wege zu gehen, wer glaubt, er könne vermeiden sich Karma aufzubauen, in dem er überhaupt keine
Entscheidungen trifft, der irrt. Es ist für euch kein Wachstum möglich, wenn ihr euch nicht bewegt.
Es ist nicht möglich, dass ihr auf dem Pfad des Anhebens eurer Frequenzen im Leerlauf geht. Stellt
euch einfach vor, euren Weg der Erkenntnis, euren Weg des Aufstieges würdet ihr in einem
Automobil bewerkstelligen. Es kommen Situationen an denen ihr entscheiden müsst, biege ich links
ab, biege ich rechts ab, fahre ich geradeaus. Möglicherweise benötigt ihr etwas Zeit, fahrt rechts
ran, nehmt den Gang raus, geht in Leerlauf oder schaltet sogar den Motor ab, überlegt eine Weile,
wägt ab, nehmt alles was ihr an Informationen habt, kommt zu einer Entscheidung und dann müsst
ihr euch bewegen. Ihr müsst irgendwann die Entscheidung treffen, ich fahre rechts, links oder
geradeaus. Wenn ihr stehenbleibt am Wegesrand werdet ihr niemals an euer Ziel kommen.
Irgendwann müsst ihr den Motor wieder starten, irgendwann müsst ihr den Gang wieder einlegen
und euer Auto in Bewegung setzen. Genauso ist es mit jedem anderen Schritt, den ihr auf dem Weg
eures Lebens geht. Ihr solltet ruhig regelmäßig rechts ranfahren, den Gang rausnehmen, den Motor
abstellen und in Ruhe überdenken, in Ruhe abwägen, in Ruhe Rückschau halten und zu
Erkenntnissen kommen, aber dann, wenn dieses geschehen ist, müsst ihr Entscheidungen treffen,
wieder den Motor anlassen, den Gang einlegen und weiterfahren. Es gibt keine andere Möglichkeit.
Und selbst wenn ihr dann fahrt und fest stellt, die Abzweigung links oder rechts wäre vielleicht
doch eleganter, bequemer, landschaftlich schöner oder mit besserem Wetter gesegnet gewesen, was
solls. Eines Tages erreicht ihr das Ziel eurer Reise und vielleicht lernt ihr gerade auf diesem
„Umweg“, den ihr gewählt habt, etwas besonderes kennen, einen besonderen Menschen, einen
besonderen Platz, einen besonderen Sachverhalt, vielleicht einfach nur einen schönen Garten, eine
schöne Blume, eine tolle Landschaft oder auch außergewöhnliche Menschen, Menschen die euch
lehren können, Menschen die eine Information für euch haben, Menschen die euch zeigen, was
immer ihr wollt. Ihr wisst es niemals vorher, ihr könnt immer nur im Nachhinein Rückschau halten
und dann genau überlegen, warum habt ihr welche Entscheidung getroffen, würdet ihr sie wieder so
treffen oder würdet ihr sie verändern.
Habt keine Angst vor Karma, Karma ist nichts anderes als das Ungleichgewicht auf Konten. Es gibt
kein gutes Karma und es gibt kein schlechtes Karma. Es gibt einfach nur Karma. Es gibt einfach nur
die Unausgewogenheit, die Unausgeglichenheit von Energie zwischen zwei oder mehreren
Menschen. Bedenkt immer, dass dieses Karma auch das Ergebnis ist der Absprachen, die ihr bei der
vorgeburtlichen Vision getroffen habt. Als ihr an diesem Planungstisch zusammen saßet und
überlegt habt, welche Schritte ihr im nächsten Leben gehen wollt, was ihr im nächsten Leben lernen
wollt, war ganz klar, dass damit immer verbunden ist der Aufbau von Karma. Es gibt keine parallel
verlaufende Lebensgeschichte von zwei oder mehreren Seelen, die möglich ist, ohne dass sich an
der einen oder anderen Stelle Karma aufbaut. Und genauso natürlich wie sich Karma aufbaut, baut
es sich eines Tages auch wieder ab. Entweder auf die sanfte Methode oder manchmal gezwungener
maßen, aber auch dann habt ihr die Entscheidung getroffen zu sagen, so jetzt bringe ich das in
Ordnung, jetzt gleiche ich das Karmakonto aus. Erinnert euch auch immer wieder, dass zum Karma
das Darma gehört. Also die Möglichkeit Karma überhaupt abzubauen. Ihr habt immer zu jeder Zeit
die Möglichkeit, auf dieses Darma, auf diese unterstützende Energie zurück zu greifen. Für die, die
mit dem Ausdruck Darma nicht so richtig vertraut sind, will ich versuchen, es an einem einfachen
Beispiel zu erklären: Wenn es zu den karmischen Verpflichtungen, zu den karmischen Aufgaben,
zu den karmischen Wünschen eines Menschen, einer Seele gehört, in diesem Leben als Arzt oder
als Krankenschwester zu wirken und damit vielen Seelen zu helfen Schmerzen los zu werden, von
Krankheiten geheilt zu werden und was man als Arzt oder Krankenschwester so alles auf
karmischer Seite ausgleichen kann, so ist das Krankenhaus in dem sie arbeiten das Darma, die
Arztpraxis in der sie arbeiten das Darma. Es gibt also immer dazugehörig zu jedem Karma auch das
Darma.
Nehmt einfach ohne Angst, ohne Furcht auf, dieses Ausgleichen von Energien - ich will nicht sagen
„den Kampf“, ich sage eher vielleicht „die Arbeit“ – nehmt sie auf, greift sie an und macht das
fröhlichen Herzens. Selbst wenn ihr glaubt vor einem Irrsinnsberg von karmischen Verpflichtungen
zu stehen, so habt ihr immer die Möglichkeit, diese karmischen Verpflichtungen auszugleichen.
Stellt euch vor, ihr erbt ein großes Grundstück mit einem kleinen Gartenhäuschen, ansonsten ist es
furchtbar verwildert, voll mit Brennnessel, voll mit Brombeeren, voll mit stacheligen Gewächsen
und zwischendrin ein paar Rosenbüschen, dazwischen ein paar Obstbäume, aber alles seit 20 Jahren
nicht gepflegt. Dann fangt ihr auch an einer Ecke an, sorgt erstmal für Ordnung und dann könnt ihr
mit dem Gestalten dieses Gartens beginnen. Genauso fröhlich beginnt, wenn ihr fest stellt, ihr habt
plötzlich so einen Riesenberg von Karma irgendwo entdeckt. Stück für Stück greift es an, Stück für
Stück arbeitet es ab. Seid in eurer Kraft, seid in eure Mitte, seid in eurem Vertrauen und in dem
Bewusstsein, dass ihr geführt seid. Seid immer fest im Glauben, dass die Engel, die Aufgestiegenen
Meister und alle Helfer aus Gottes Reich euch wohl gesonnen sind, euch unterstützen und mit euch
diesen Weg gehen. Verzagt nicht, habt keine Angst, glaubt niemals dass eine Aufgabe euch
gegenüber steht, die größer ist als ihr. Es gibt keinen verwilderten Garten, den ihr erbt, wenn ihr
nicht dazu auch eine Motorsense, eine Sichel, einen Rechen, einen Spaten, eine Schubkarre und
alles andere Werkzeug habt, um diesen Garten wieder in einen Garten Eden, in eine blühende
Landschaft zu verwandeln.
Und genau so ist es mit allen anderen Energien auch, die auf euch zu kommen. Egal wie chaotisch
sie euch erscheinen, egal wie verworren die Stricke des Karmas sind, es ist egal wie verknotet die
Linien der Menschen untereinander sind, die euch begegnen und mit euch zusammen leben wollen,
arbeiten wollen, lernen wollen. Verzagt nicht, geht in die Kraft der Ruhe, geht in die Neutralität,
fahrt also rechts ran, nehmt den Gang raus, schaltet den Motor ab, wägt ab, überlegt, entscheidet
und startet neu durch und seid sicher:
Es wird eines Tages nicht nur Licht am Horizont sein, sondern es wird eines Tages der ganze
Garten voll Licht erstrahlen, voll blühender Pflanzen, voll zwitschernder Vögel, voll Schmetterlinge
und anderen Tieren die euch Freude machen, euer Auge und eure Seele erfreuen. So wird eines
Tages dieses Grundstück sein.
Geht also unverzagt in die Zukunft, auch und gerade in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Jahr
2011 sich so langsam auf eurem Kalender dem Ende nähert. Denkt nicht darüber nach, ob 2012 die
Erde still steht, alles zusammenbricht oder nicht. Wir haben euch mehrfach gesagt, das wird nicht
passieren. Also blendet es aus, geht damit um wie mit einer unangenehmen Information.
Konzentriert euch auf euch, besinnt euch auf eure Aufgaben. Denkt dran: „Liebe deinen Nächsten
wie dich selbst“ bedeutet „Liebe dich selbst“. Also wer sich um Mutter Erde kümmern will, wer
sich um den Fortbestand des Universums kümmern will, wer sich um das Wohl der Wale, der
Orang-Utans, der Gorillas sorgt und um alle anderen geknechteten und bedrohten Wesenheiten auf
diesem Planeten Sorge macht, solle bei sich anfangen. Fange bei dir an und ordne dein Leben und
dann strahlt aus dir heraus das Licht der Ruhe, dann strahlt aus dir heraus die Kraft der Weisheit,
dann strahlt aus dir heraus das Göttliche Licht und wenn das strahlt, kannst du leicht überzeugen,
kannst du leicht verändern, kannst du leicht dazu beitragen dass andere Menschen, andere
Wesenheiten an Informationen gelangen, die auch bei ihnen durchdringen, weil du aus der
Neutralität der Neutralen Liebe heraus, aus der Zentriertheit des Herzens eine Information
absendest, nicht mit dem Ansinnen zu manipulieren, sondern mit der Aufgabe zu informieren und
dafür zur sorgen, dass ein jedes Kind Gottes in die Lage versetzt ist, seine eigenen Entscheidungen
in bedingungsloser Liebe zu fällen.
So ist dieses mein lehrender Text für diesen Monat.

Ich bin der Erzengel Raphael, der heute beauftragt worden ist von seinem König Metatron, euch zu
unterrichten, euch zu unterweisen.
Gehet in die nächsten Wochen mit Kraft, seid euch meiner Unterstützung bewusst. Ruft mich an um
Hilfe, wenn ihr derer bedürft und arbeitet mit der Farbe die zu meinem Aufgabenbereich gehört –
dem Grün der Neutralität und der Heilung.
Seid gesegnet geliebte Menschen.
Seid gesegnet ihr inkarnierten Seelen.
Seid bedankt für eure Aufmerksamkeit und seid gewiss:
Wir die Engel, wir die Freunde der Geistigen Welt, sind ständig an eurer Seite.
Gott zum Gruße.
Gott zum Gruße.